GYÖRGY HELGA KRISZTINA
Über mich
Ich arbeite mit dem, was bleibt: einheimische Restholz, handgewebte Leinenstücke - teilweise noch von meiner Großmutter gewebt - und Fische aus dem Holz eines Riesenmammut - Baums, der einst in Konstanz wuchs. Dieses Material trägt Geschichte und Vergänglichkeit in sich - Spuren, die ich in neue Zusammenhänge überführe.
Sein Vorrat ist endlich, und genau darin liegt seine Kraft: Wenn das Holz aufgebraucht ist, bleibt die Erinnerung, die in meinen Arbeiten weiterlebt.
Doch meineKunst erzählt nicht nur vom Material. Sie ist Ausdruck von Gefühlen und von Spannungen unserer Zeit.
Es geht um Grenzen und Wiederstand, um Nähe und Distanz, um Zugehörigkeit und Isolation. Ich möchte auf Fragen von Menschenwürde aufmerksam machen - nicht laut oder provozierend, sondern still und eindringlich.
Die Figur des Fisches erscheint als Symbol für den Menschen: für Gemeinschaften, Orientierung und Verletzlichkeit. Meine reduzierte Formensprache verbindet verbranntes Holz mit Blattgold, Schwere mit Leuchten, Verletzlichkeit mit Hoffnung.
"Jedes Stück ist ein stiller Dialog zwischen Handwerk und Gefühl."
-GYÖRGY HELGA KRISZTINA